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Suchmaschinen Marketing - Online Werben

Sie wollen schon gleich neue Kaufinteressenten auf Ihre Internetseiten leiten, von denen Sie wissen, dass sie an Ihren Angeboten interessiert sind? Und Ihre Umsätze online erhöhen? Dazu müssen Sie nicht zaubern können, sondern Sie können sofort beginnen.

Wir zeigen Ihnen - step by step - wie Sie für Ihre Leistungen und Produkte in den Suchseiten bei Google werben können. Folgen Sie einfach unserer Anleitung zum Start mit Google Adwords.

Fangen Sie einfach an!

Oder Sie geben das Thema in die professionellen Hände von Arctur Internet Consulting und sprechen mit uns.


AdWords-Konto einrichten

Bevor Sie loslegen können, müssen sie ein AdWords-Konto bei Google einrichten. Unter http://adwords.google.de/select/Login können Sie jetzt starten. Später nutzen Sie diese Seite, um auf Ihr Konto zuzugreifen und Änderungen an Ihren Kampagnen vorzunehmen.

Im Moment drücken Sie aber den Button "Jetzt starten >>". Danach werden Sie aufgefordert, zwischen den verschiedenen Versionen zu wählen. Wir empfehlen, von Anfang an die Standardversion zu benutzen. Die Starterversion hat einige Einschränkungen, mit denen Sie nicht glücklich werden, wenn Sie ernsthaft und erfolgreich werben wollen. Und das wollen Sie doch, oder?

Sie werden jetzt durch einen Prozess geleitet, in dem Sie direkt ihre erste Kampagne erstellen.

Bitte beachten Sie, dass Google eine Aktivierungsgebühr in Höhe von 5 Euro verlangt, bevor Ihre Anzeigen auf den Suchseiten von Google angezeigt werden.


 

Kampagnen erstellen

Mit Google Adwords habe Sie die Möglichkeit, Ihr Online-Marketing in mehrere Kampagnen und Anzeigengruppen aufzuteilen (in der Standardversion, die Starterversion bietet nur eine Kampagne und Anzeigengruppe).

Gehen Sie dabei so vor, dass Sie die unterschiedlichen Angebotsbereiche aufteilen. Bieten sie zum Beispiel Elektrogeräte, Geschirr und Besteck an, dann erstellen Sie drei Kampagnen und innerhalb der Kampagnen untergliedern sie dann weiter.

Nehmen wir an, Sie wollen zunächst für Elektorherde werben. Dann erstellen Sie unter der Kampagne "Elektrogeräte" eine Anzeigengruppe für Herde. Das machen sie jetzt. Die restlichen Artikel bewerben Sie dann in weiteren Anzeigegruppen und Kampagnen später, wenn das Konto eingerichtet ist.

Geographische und sprachliche Einschränkung

Der Google-Assistent fragt Sie nun zunächst nach der Sprache ihrer Zielgruppe. In der Regel werden Sie auch die Anzeigentexte in dieser Sprache erstellen.

Auf derselben Seite legen Sie den geographischen Raum fest, in dem Ihre Anzeigen angezeigt werden sollen. Dort können Sie Länder, z.B. Deutschland, auswählen und innerhalb der Länder Regionen. Das sind in Deutschland die Bundesländer. Sie können aber auch eine Zielregion selbst definieren:

  • Wählen Sie einen oder mehrere Kartenpunkte mit einem Radius oder
  • wählen Sie ein benutzerdefiniertes Format, in dem Sie die Zielregion durch Punkte eingrenzen.

Bedenken Sie aber, dass sie um so weniger Kunden erreichen, je stärker Sie die geographische Reichweite Ihrer Anzeigen einschränken.

Wenn Sie aber Ihre Waren nur in Süddeutschland oder gar nur innerhalb eines Stadtgebietes ausliefern, sollten Sie das natürlich beachten. Andernfalls zahlen Sie auch für Besuche von Interessenten, die bei Ihnen gar nicht bestellen können. Und das wollen Sie doch wirklich nicht.

Festlegen, wo Sie werben wollen

Später, wenn Ihr Konto eingerichtet ist, können Sie in der Kampagnenzusammenfassung die Einstellungen weiter bearbeiten und dort genau entscheiden, wo Ihre Anzeigen geschaltet werden sollen. Sie haben die Wahl:

  • Google-Suche: Auf den Suchseiten bei Google, wenn die Suchworte gesucht werden
  • Such-Werbenetzwerk: Auf anderen Suchseiten, die von Google beliefert werden
  • Content-Werbenetzwerk: Webseiten, die kontextbezogen Werbung schalten, die von Google geliefert wird. Zum Beispiel kann Ihre Elektroherdanzeige auf einer Seite angezeigt werden, die Vergleiche zu verschiedenen Modellen von Elektroherden anbietet. Dort können Sie auch Ihre Preise gesondert festsetzen.

 

Wirksame Anzeigentexte erstellen

Jetzt werden Sie aufgefordert, einen Werbetext zu erstellen. Für jede Anzeigengruppe können Sie eine oder mehrere Anzeigen schalten. Praktischerweise bietet Google die Möglichkeit, Anzeigen mit größerem Erfolg hinsichtliche der Klickrate häufiger zu schalten. So ist eine Optimierung bereits eingebaut.

Aber Achtung: Klar, Google und Co freuen sich über Klicks, weil Sie daran verdienen. Aber Sie wollen Kunden gewinnen oder Kontakte zu Interessenten knüpfen. Und eine Anzeige mit vielen Klicks (also Besuchen auf ihren Internetseiten) garantiert noch keinen Verkaufserfolg.

Gute Anzeigen

Überlegen Sie sich, welche Leute sie auf Ihrer Homepage sehen wollen und welcher Anzeigentext diese potenziellen Kunden anspricht. Wie überall in der Werbung ist auch online beim Werben in Suchmaschinen bzw. im Suchmaschinen Marketing ein wesentlicher Erfolgsfaktor, dass Ihre Anzeigen zur Zielgruppe passen.

Sagen Sie, was Sie anbieten

Wenn Sie z.B. Kameras verkaufen wollen, sollten Sie das in Ihrer Anzeige auch sagen. Sonst kommen eine Menge Leute, die vielleicht Tipps zum Umgang mit einer Canon EOS 450D suchen, die sie aber nicht bieten.

Oder aber Sie bieten Zubehör für Kameras und bieten gerade Tipps und Anregungen, vielleicht zur Makro-Fotografie. Dann schreiben Sie das auch.

Lassen Sie die Katze aus dem Sack

Denn online haben Sie nach fundierten Untersuchungen bestenfalls 3 bis 4 Sekunden Zeit, Ihre Besucher zu überzeugen, dass Sie genau das bei Ihnen finden, was sie suchen. Zu nah ist der "Zurück"-Button im Browser, der Ihre Besucher auf eine Suchseite mit mindestens 10 weiteren Ergebnissen führt. Im Internet gilt noch viel deutlicher: "Du hast keine zweite Chance für einen ersten Eindruck."

Appellieren Sie, fordern Sie auf

Anzeigentexte, in denen Sie Ihre Kunden zu einer Aktion auffordern, sind in der Regel erfolgreicher.

Bleiben Sie aber konkret wie: "Kaufen Sie jetzt günstig Objektive" oder "Abonnieren Sie unseren Newsletter mit Tipps zur Digitalfotografie".

Und vergessen Sie allgemeine Formulierungen wie "Klicken Sie hier". Jeder weiß, dass die Anzeigen dazu da sind, darauf zu klicken. Verschwenden Sie also nicht wertvolle Buchstaben.

Beziehen Sie sich auf Ihr Angebot

Bewerben Sie spezielle Produkte, dann nennen Sie diese im Anzeigentext. Wenn Sie eine große Auswahl oder besonders günstige Preise bieten, nennen Sie dies. Oder bieten Sie High-End- und Luxus-Produkte an? Lassen Sie die Suchenden schon in der Anzeige nicht im Unklaren.

Ziel-URL

Die Ziel-URL ist die Seite, auf der Interessent über Ihre Anzeige zuerst landet. Dort sollte das Versprechen erfüllt sein, das die Anzeige verspricht. Nichts ist zermürbender als eine ewige Suche, das Ersehnte schnell zu bekommen. Lassen Sie nicht den Eindruck zurück: "Die wollen mir doch gar nichts anbieten." 

Also: Leiten Sie ihre Besucher auf eine Seite, die deren Erwartungen erfüllt und auf der sie das bekommen, was sie erwarten.

Anzeige-URL und Ziel-URL

Die Anzeige-URL sollte griffig und aussagekräftig sein. Sie können dort auch Begriffe verwenden, die Interessenten ansprechen. Wichtig ist, dass die Internetdomain (also alles, was vor dem ersten "/" steht) Ihnen gehört und mit der Domain in der Ziel-URL übereinstimmt.

Nehmen wir also an, Sie verkaufen Makroobjektive eines bestimmten Herstellers und ihre Internetdomain ist shop.fotografie-online.de. Die Objektive werden auf der Seite

shop.fotografie-online.de/DE/eine-software.asp?uid=gast_
&campaign=23890&category=obj&scat=makro&system=xy

angezeigt. Dieser Link spricht nicht zum Interessenten. Klar, Sie müssen ihn in die Ziel-URL eintragen, damit genau das Angebot angezeigt wird, das gesucht wird. Aber in der Anzeige-URL, die in Ihrer Werbung angezeigt wird, schreiben Sie zum Beispiel:

shop.fotografie-online.de/xy/makroobjektive/

Der Interessent sieht jetzt sehr schnell: Es geht ums Verkaufen (shop), um Fotografie, um den Hersteller xy und um Makroobjektive.

Benutzen Sie den Suchbegriff in der Anzeige

Google zeigt in Ihrer Anzeige alle Begriffe fett an, die als Stichworte gesucht werden. Idealerweise bringen Sie also Suchbegriffe, die Sie für erfolgreich halten, schon in Ihrer Anzeige unter.

Aber keine Bange: Sie können noch nachträglich Ihren Anzeigentext ändern, wenn Sie die Häufigkeit der Suchworte einschätzen können, und solche Schlüsselbegriffe einbauen - in der ursprünglich formulierten Anzeige oder in einer Variante davon.

Günstig für die erfolgreiche Fettschreibung ist auch, dass es in Google AdWords eine Möglichkeit gibt, die Suchworte oder Keywords dynamisch zu verwenden. Wenn Sie in Ihrem Anzeigentext die Formel {KeyWord:Mein Suchbegriff} verwenden, dann wird dort der Suchtext angezeigt, der vom Suchenden verwendet wird (wobei alle Wortanfänge gross geschrieben sind).  Sollte der Suchbegriff für die Anzeige zu lang sein, wird "Mein Suchbegriff" angezeigt. Wählen sie für "Mein Suchbegriff" deshalb einen allgemein passenden Text.

Sicherlich müssen Sie damit eine Weile experimentieren, weil Google verschiedene Kategorien für Suchworte anbietet, z.B. auch "ungefähr passend". Es kann dann vorkommen, dass das Suchwort nicht mehr zu Ihrer Anzeige passt. Umsichtiger Einsatz ist daher von uns - Arctur Internet Consulting - empfohlen.


 

Landing Page

Landing Pages sind die Internetseiten, auf die Ihre Anzeigen-Werbung bei Google oder anderen verweist.

Internetwerbung orientiert sich oft nur an 2 Fragen:

  • Wo, unter welchen Stichworten wird die Anzeige oder der Werbebanner angezeigt?
  • Welcher Anzeigentext, welche Werbebotschaft wird vermittelt?

Auch wenn wir nicht zu tief in die Details gehen können: Sie werden sehen, dass die Qualität der Landing Pages mindestens ebenso wichtig ist wie die Auswahl der Stichworte und die Formulierung des zugehörigen Anzeigentextes.

Warum die Landing Page so wichtig ist

Über Ihren Anzeigentext haben Sie Interesse geweckt: Der Besucher erwartet, auf Ihrer Landing Page genau das zu finden, was er sucht. Enttäuschen Sie Ihren Besucher nicht!

Landing Pages: Führen Sie Besucher an Ihr Angebot. 

 

Denn Verweise auf andere Seiten liegen nur einen Mausklick entfernt: Findet der Besucher nicht auf den ersten Blick, was er erwartet, dann ist er über den Back-Button im Internet-Browser sofort zurück auf der Ergebnisseite der Suchmaschine, von der er gekommen ist. Kurzfristig ist der Interessent für Sie sofort wieder verloren. Sie haben bezahlt, ohne einen Nutzen zu haben.

Qualitätsfaktor

Der Rücksprung auf die Suchseite hat aber auch einen langfristigen Aspekt. Betreiber von Anzeigenprogrammen bewerten die Landing-Pages vorab und während der Anzeigenschaltung. Es werden Qualitätsfaktoren definiert, die einen Einfluss darauf haben,

  • wie oft Ihre Anzeige aufgelistet wird,
  • an welcher Position Ihre Anzeige erscheint und
  • wie viel Sie für einen Klick bezahlen müssen

Google misst den Qualitätsfaktor, indem Suchworte, Anzeigentext und Landing Page dahingehend automatisiert analysiert, ob sie zusammen passen.

Wichtiger ist aber, dass auch das Surfverhalten Hinweise auf die Qualität gibt: Bleiben die Besucher auf Ihrer Webseite, so ist dies ein Indikator dafür, dass Anzeigentext und Landing-Page zusammen passen. Das senkt Ihre Kosten und ermöglicht bessere Anzeigenpositionen - abgesehen davon, dass Sie den zweiten Schritt auf dem Weg zu Ihrem Erfolg erreicht haben: Der Besucher nimmt Ihr Angebot wahr!

Allgemeine und spezielle Landing Pages

Sind Stichwort und der Anzeigentext sehr allgemein, desto umfassender muss Ihre Landing Page sein. Sie können ja nicht wissen, ob der Besucher ein Produkt kaufen will, Zubehör, eine Bedienungsanleitung oder einen Reparaturservice sucht oder eine ganz spezielle Frage hat. Die Landing Page sollte den Besucher sehr schnell dorthin führen, wo seine Bedürfnisse bedient werden.

Sind Stichwort und Anzeigentext sehr konkret – wie z.B. „Artikel günstig kaufen“ – dann bieten Sie als Landing Page eine Seite an, auf der er unkompliziert und schnell das tun kann, wozu Sie ihn aufgefordert haben. Natürlich indem Sie zeigen, warum Ihr Interessent dies gerade bei Ihnen tun soll.

Optimierung von Landing Pages

Es gibt verschiedene statistische Verfahren, um die entscheidenden Merkmale herauszufinden, die für den Erfolg Ihres Internetangebots verantwortlich sind. Dazu werden verschiedene Landing Pages erzeugt und der tatsächliche Erfolg statistisch ausgewertet.

Arctur Internet Consulting unterstützt Sie professionell bei der Auswahl, der Erstellung und der Optimierung Ihrer Landing Pages für Ihre Online Werbung.

Kontaktieren Sie uns!

 


 

Suchbegriffe festlegen

Erinnern Sie sich: Mit dem Suchmaschinen Marketing finden sie Kunden, die bereits nach Ihnen suchen. Ein wunderbares Instrument zu Neukundengewinnung. Jetzt müssen Sie sich Gedanken machen, wie nach Ihrem Angebot gesucht wird: Welche Stichworte geben diejenigen ein, die genau das suchen, was Sie anzubieten haben? Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer Interessenten. Klar, Sie bieten z.B. Elektroherde an, also ist ein Suchbegriff sicherlich "Elektroherd" und ein weiterer allgemeiner nur "Herd".

Oder bieten Sie Ihr Top-Angebot an, direkt mit Marken oder Produktnamen (für die Sie das Recht benötigen, sie zu benutzen).
 
Google lässt 4 verschiedene Arten von Suchbegriffen zu:

  • Weitgehend passende Wortgruppen: Das ist sicherlich die allgemeinste Form und die Option, die vorbelegt ist, wenn Sie nichts anderes spezifizieren. Bei Suchbegriffen wie "Herd" wird Ihre Anzeige z.B. auch beim Suchen nach "Gasherde", "Elektroherde" angezeigt.
  • Passende Wortgruppen: Wenn Sie die Begriffe in doppelte Anführungszeichen setzen, wird Ihre Anzeige nur dann angezeigt, wenn der Suchende diese Wortgruppe so eingegeben hat. Wenn Sie also in doppelte Anführungszeichen "Küchenherd energiesparend" eingegeben haben, wird Ihre Anzeige noch angezeigt, wenn nach "moderner Küchenherd energiesparend" gesucht wird, aber mit der Suche "Küchenherd modern energiesparend" bleibt Ihre Anzeige erfolglos, obwohl beide Worte im Suchbegriff vorkommen, aber eben nicht in der gleichen Anordnung wie in Ihrer Wortgruppe.
  • Exakt passende Wortguppen: Ihre Anzeige wird nur dann angezeigt, wenn jemand exakt nach Ihrer Wortgruppe gesucht hat. Es darf kein Wort davor oder danach auftauchen. Dazu müssen Sie die Begriffe in eckige Klammern setzen, wie [Kamera kaufen]. Damit Ihre Anzeige geschaltet wird, muss exakt nach dieser Wortgruppe gesucht werden, also nicht etwa nach "neue Kamera kaufen" (ein Wort am Anfang zuviel, bei passenden Wortgruppen würde Ihre Anzeige noch geschaltet) und schon gar nicht nach "Kamera neu kaufen" (weil hier sogar ein Wort dazwischen geschoben ist).
  • Ausgeschlossene Worte: Sie können einzelne Worte ausschließen, indem sie ein Minuszeichen voransetzen. Geben Sie z.B. "-billig" ein, taucht Ihre Anzeige nicht auf, wenn der Suchende irgendwo das Wort "billig" genannt hat. (Ihre Anzeige soll ja auch gar nicht angezeigt werden, da Sie ja z.B. Luxusartikel verkaufen.) Aber aufgepasst: Wurde nach "billige Kamera kaufen" gesucht, würden Sie dennoch gefunden werden, weil ausgeschlossene Worte exakt passen müssen.

Je exakter Sie ihre Stichwortkombinationen wählen, desto sicherer können Sie sein, dass Sie genau die Besucher auf Ihre Website bekommen, die Sie sich vorgestellt haben. Allerdings verzichten Sie damit vielleicht auf Besucher, an die Sie gar nicht gedacht haben.

Wenn Sie zu allgemein sind, bezahlen Sie aber für Besucher, für die Sie nichts zu bieten haben und mit denen Sie nicht ins Geschäft kommen können.

Auch hier müssen Sie vielleicht wie bei den Texten für Ihre Anzeigen etwas experimentieren und Ihre Kampagnen genau beobachten. Wir gehen darauf später bei der Analyse und Optimierung kurz ein.

Varianten von Suchworten finden

Gut ist es fast immer, Varianten oder Mehrwortsuchbegriffe zu finden, die genau das treffen, was Sie im Angebot haben.

Im ersten Fall finden Sie mehr Interessenten, wenn Sie beispielsweise nicht nur das Stichwort "Kamera", sondern auch das Stichwort "Fotoapparat" benutzen.

Im zweiten Fall können Sie spezifischer eingrenzen, wer Ihre Anzeige sehen soll. Außerdem sind Suchwortkombinationen mit mehreren Worten in der Regel billiger (keine Sorge, das kommt noch).  Angenommen, Sie verkaufen Gebrauchtwagen der Marke VW. Dann können Sie die Wortkombination "Gebrauchtwagen VW" aufnehmen, weil sie andere Marken nicht im Angebot haben.

Spielen Sie mit Begriffen und probieren Sie immer wieder Neues aus. Suchbegriffe ohne Erfolg schmeissen Sie einfach wieder raus. Es sei denn, Sie glauben, dass Anzeigentext oder Ziel-URL (siehe Kapitel Anzeigen) nicht passen. Dann eröffnen Sie doch eine neue Anzeigengruppe mit eigenen Suchbegriffen und Anzeigen.

Stolperfalle: Doppelbedeutungen

Sicherlich kennen Sie aus Kindertagen noch das Spiel mit dem Teekesselchen. Dabei geht es darum, einen Begriff zu erraten, der mehrere Bedeutungen trägt. Beispielsweise kann eine "Bank" eine Parkbank sein, auf die Sie sich setzen, oder auch eine Geschäftsbank, über die Sie Ihren Zahlungsverkehr abwickeln.

Nicht immer ist eine solche Doppelbedeutung offensichtlich, gerade wenn es um Fachbegriffe geht. Oder sind Sie sich ganz sicher, dass in einer anderen Branche ein Begriff nicht auch inhaltlich anders besetzt ist? Oder vielleicht gibt es auch ein Unternehmen, das genau so heißt wie das Produkt, das Sie anbieten wollen.

Prüfen Sie daher selbst bei Suchmaschinen wie Google oder Yahoo, ob Ihr Begriff nicht noch in anderen Zusammenhängen vorkommt und schließen Sie diese Zusammenhänge mit ausgeschlossenen Worten aus.

Stolperfalle: Abkürzungen

Abkürzungen sind eigentlich nur Sonderfälle des Teekesselchen-Spiels von oben. HVC kann z.B. mindestens 13 verschiedene Bedeutungen tragen. Und Sie wollen doch sicherlich nicht speziell Handballer für das Speichern digitaler Daten ansprechen, oder?

Also auch hier: Prüfen Sie vorab mit Suchmaschinen, ob Sie ausschließende Begriffe brauchen.


 

Werbekosten festlegen

Sie haben die Suchbegriffe und Suchwortkombinationen mit passenden Anzeigentexten erstellt. Jetzt müssen Sie noch festlegen, wieviel Geld Sie ausgeben wollen, um an neue Kunden zu kommen.

Dazu haben Sie zwei Stellschrauben:

  • Das Tagesbudget (in der Starterversion ist es ein Monatsbudget)
  • Der CPC (Cost per Click)

Und überprüfen können Sie das erwartete Ergebnis mit dem Traffic Estimator, der Ihnen darüber Auskunft gibt

  • ob Ihre Anzeigen überhaupt angezeigt werden
  • an welcher Position Ihre Anzeigen angezeigt werden
  • mit welchen Kosten Sie nun tatsächliche rechnen müssen.

Tagesbudget

Der Begriff Tagesbudget ist etwas irreführend, wir verwenden ihn aber, weil er von Google verwendet wird. In der Tat kann für einzelne Tage das Tagesbudget um bis zu 20% überschritten werden. Google gleicht das über einen Monat aber aus, so dass an Tagen mit hohem Suchaufkommen für Ihre Stichworte mehr Werbung geschaltet werden kann.

CPC - Cost per Click

Wie Sie bereits wissen, zahlen Sie nicht für die Einblendung Ihrer Anzeigen. Kosten entstehen Ihnen, wenn ein Suchender auf Ihre Anzeige klickt und auf Ihre Zielseite geleitet wird. Überlegen Sie welchen Preis sie maximal für einen Klick bezahlen wollen und geben Sie diesen Wert in das Feld CPC-Standardangebot ein. Im Traffic Estimator heißt das CPC-Standardangebot übrigens treffsicherer max. CPC, also maximale Kosten pro Klick.

Aber auch das ist nicht der Preis, den Sie tatsächlich bezahlen müssen. Tatsächlich werden die Werbeplätze in einer Art Auktion versteigert. Grob gesagt bezahlen Sie daher den Preis, den Ihr nächster Konkurrent bezahlt hätte, den Sie aber überboten haben.

Ein wenig Hintergrund zum CPC

Es gibt einige Grundsätze, die Sie beachten sollten:

  • Je weiter oben Ihre Anzeige angezeigt wird, desto häufiger wird sie in der Regel wahrgenommen und geklickt.
  • Wenn der Suchende auf Ihrer Seite nicht schnell findet, was er sucht, ist er mit einem Mausklick nach Sekunden wieder auf der Suchseite bei Google.

Bedenken Sie noch einmal, wie Google Geld mit Ihrer Werbung verdient, nämlich wenn ein Suchender auf Ihre Anzeige klickt und Ihre Seiten besucht.

Passt der Anzeigentext nun nicht zum Suchwort oder spricht er die Suchenden nicht an, dann wird er selten geklickt, die Klickrate (CTR - Click through rate) ist schlecht. Auch wenn Sie viel Geld bieten, ist der Ertrag bei Google dann unter Umständen niedrig. Das Positive daran ist: Haben Sie ansprechende Anzeigentexte und Ihre Klickrate ist hoch, kommen Sie sogar mit niedrigem CPC auf gute Anzeigenpositionen.

Aber auch auf die Zielseite achtet Google. Klar, der Suchmaschinenbetreiber möchte, dass es sich herumspricht, wie nützlich die Anzeigen auf den Suchseiten sind. Zum Einen wird die Zielseite analysiert, andererseits kann Google indirekt die Zufriedenheit der Suchenden messen. Wenn Sie schnell zur Google-Suchseite zurück kommen, haben sie wohl nicht gefunden, was sie suchten.

Auf der Zielseite sollte das angezeigt werden, was Sie in der Anzeige versprechen. Tun Sie das schon aus eigenem Interesse. Sie wollen doch Kunden gewinnen, oder? Nebeneffekt: Sie kommen mit günstigem CPC auf bessere Anzeigenpositionen. Wer Erfolg hat, bekommt in der Regel auch günstigere Preise.

Traffic Estimator

Traffic EstimatorPrüfen Sie vorher, welchen Erfolg Ihre Anzeigen vermutlich haben werden. Das spart Ihnen Enttäuschung, und Sie haben sofort die Möglichkeit Ihre Preise, aber auch den Anzeigentext und die Zielseite zu korrigieren.

Manche Ihrer Stichworte werden vielleicht zu dem von Ihnen gewählten maximalen CPC überhaupt nicht angezeigt, während Sie mit der geschätzten Position für andere Suchbegriffe zufrieden sind. Kein Problem: Wenn Sie erst einmal Ihr Konto erzeugt haben, können Sie die Preise für die einzelnen Stichworte auch gesondert festlegen. Und natürlich können Sie auch weitere Kampagnen und Anzeigengruppen erstellen, damit Ihre Anzeigen möglichst zielgerichtet sind.

 


Die Kampagne online schalten

Für Ihre erste Anzeige haben Sie jetzt fast alles gemacht. In der Google-Anmeldeprozedur müssen Sie jetzt noch eine E-Mail-Adresse angeben, einige Daten und die Zahlungsweise festlegen. Kommerzielle Nutzer müssen auch Ihre Umsatzsteuer-Identifikationsnummer eingeben.

Wenn alles geklappt hat, gehen Sie in die Adwords-Kontoverwaltung und nehmen Sie eventuell erforderliche Anpassungen und Ergänzungen vor. Vielleicht

  • wollen Sie weitere Anzeigentexte benutzen
  • weitere Stichworte hinzufügen oder
  • maximale CPCs (Cost per Click) für einzelne Stichworte anpassen.

Wir empfehlen Ihnen, eine Erfolgsmessung einzubauen, die Sie benutzen, um Ihren Erfolg zu beobachten und zu steuern: Tun Ihre Besucher denn auch, was Sie sich von ihnen erwarten? Bestellen Ihre Besucher Ihre Produkte oder Kataloge, nehmen sie Kontakt mit Ihnen auf? Abonnieren Sie Ihren Newsletter?

Aber Sie können die Kampagne auch schon vor der Erfolgsmessung starten. Zur Steuerung haben Sie dann eben nur

  • die Anzahl der Anzeigenschaltungen (Impressions),
  • die Anzeigenpositionen,
  • die Anzahl der Klicks und
  • die Kosten zur Verfügung.

Schalten Sie die Kampagne online und beobachten Sie, was passiert. Aber tun Sie das auch wirklich. Zu Beginn sollten Sie jeden Tag einen kurzen Blick auf die Tabellen in Ihrem AdWords-Konto werfen, so dass Sie schnell reagieren können, wenn die Dinge nicht so laufen, wie Sie es sich vorstellen. So vermeiden Sie steigende Klickpreise. Denn:

Wer mit Erfolg wirbt, wirbt auch günstiger.

 


 

Messen Sie Ihre Erfolge

Ihr Ziel ist es, potenzielle Kunden auf Ihre Seiten zu leiten. Und zwar genau dann, wenn diese auf der Suche nach Produkten und Leistungen sind, die Sie anbieten.

Im Moment können Sie nur Klicks auswerten. Aber Sie wollen ja nicht möglichst viele Besucher für teuer Geld auf Ihre Seiten leiten. Wahrscheinlich haben Sie noch weitere Fragen:

  • Tun Ihre Besucher, was Sie sich von Ihnen erwarten?
  • Kommt die Veränderung der Bestellzahlen wirklich von den Suchanfragen?
  • Welche der Suchbegriffe führen dazu, dass ein Besucher zum Kunden wird?

Für diese und weitere Fragen bietet Google eine einfache Möglichkeit an: Sie fügen einfach wenige Zeilen Code in die Internetseiten ein, die Ihre Besucher sehen, wenn sie eine Aktion durchgeführt haben, die Sie als Erfolg für sich verbuchen. Beispielsweise in die Seite mit der Bestellbestätigung auf Ihrem Online-Shop oder auf der Seite, die für eine Nachfrage über ein E-Mail Formular dankt. Diese Webseiten heißen Conversion-Seiten.

In Ihrem Google-Konto finden Sie unter dem Reiter "Kampagnenverwaltung" den Punkt "Conversion Tracking". Dort können Sie die Erfolgsmeldung einrichten. Google stellt Ihnen ein Stück Code zur Verfügung, das Sie selbst in Ihre Conversion-Seiten kopieren, oder das Sie von Ihrer Internet-Agentur dort hinein kopieren lassen.

Und schon ist der erste Schritt zur Erfolgsmessung getan. Sie zählen das, was Sie selbst als Erfolg bezeichnen und können es in den Erfolgsstatistiken Ihres AdWords-Kontos sehen, den Preis dafür für die ganze Kampagne oder einzelne Suchworte beobachten etc.

Sie können auch den Wert einer Konversion festlegen (z.B. den durchschnittlichen Wert einer Bestellung) oder in einem Shop-System den tatsächlichen Wert der Bestellung einfügen. Für letzteres brauchen Sie aber Programmierkenntnisse oder einen Programmierer.


 

Kontrollieren - Analysieren - Optimieren

Ihre Kampagne läuft, einige Kennzahlen haben Sie ohnehin zur Verfügung und vielleicht haben sie die Erfolgs- oder Conversion-Messung eingerichtet.

Jetzt wollen Sie lernen, welche Stichworte, Anzeigentexte und Angebote Ihnen Erfolg bescheren und welche nicht.

Impressions > Klicks > Konversionen

  • Sie sehen, wie oft Ihre Anzeigen eingeblendet werden (Impressions)
  • Sie sehen, wie oft auf Ihre Anzeigen geklickt werden
  • Sie sehen, wieviel Erfolg (Conversions) Ihre Anzeigen bringen

Haben Sie Anzeigen mit vielen Impressions aber wenigen Klicks, dann überlegen Sie, wie Sie ihre Anzeigen zielgerichteter formulieren können. Vielleicht lohnt es sich auch, die Anzeigengruppe aufzuteilen, so dass die Ähnlichkeit der Suchworte stärker übereinstimmt und Sie spezifischere Texte verwenden können.

Haben Sie Anzeigen mit vielen Klicks aber wenig Conversionen, dann sehen Sie sich die Zielseite an. Findet der Besucher dort, was der Anzeigentext verspricht? Ist der Bestellvorgang zu kompliziert? Gibt es Fehler auf einer Folgeseite, so dass der Besucher ihre Website enttäuscht wieder verläßt?

Kosten

Wenn Sie Erfolge (Conversions) messen, können Sie Kosten pro Konversion in den Übersichten Ihres AdWords-Kontos sehen. Stellen Sie sich Fragen: Lohnt es sich, das Budget zu erhöhen? Lohnt es sich die maximalen Kosten pro Klick zu erhöhen, um so eine bessere Anzeigenposition mit mehr Klicks und Konversionen zu erreichen?

Wenn Google für Sie die Kosten pro Klick erhöht und so im Laufe der Zeit manche Suchworte nicht mehr aktiv sind, können Sie kurzfristig die Anzeigenschaltung wieder erreichen, indem Sie den Preis erhöhen. Mittelfristig sollten Sie aber versuchen, die Qualität der Anzeigentexte und Zielseiten hinsichtlich der Suchworte zu optimieren oder für spezifische Suchworte eine eigene Anzeigengruppe mit eigenen Texten entwerfen, um eine höhere Klickrate (CTR - Click through rate) und eine höhere Konversionsrate zu erzielen.

Denn Sie erinnern sich: Die Gesamteinnahmen aus Ihrer Anzeige für Google ist Klickpreis mal Klickrate. Bei hoher Klickrate zahlen Sie daher für dieselbe Anzeigenposition einen niedrigeren Preis.

Misten Sie von Zeit zu Zeit aus: Stichworte, die schlecht laufen, sollten Sie entfernen, wenn auch eine Optimierung keine Erfolgssteigerung bringt. Denn Sie ziehen den Erfolg der gesamten Kampagne nach unten, und das kann wieder Auswirkungen auf die Preise haben, die Sie zahlen.

Analysetools

Sie finden in Ihrem AdWords-Konto im Reiter Kampagnenverwaltung einen Link zu den Tools, die Google zur Verfügung stellt. Dort finden Sie eine Menge Hilfestellungen für spezielle Fragestellungen. Einige davon sind:

  • Anzeigendiagnose-Tool: Werden die Anzeigen bei einem bestimmten Suchbegriff geschaltet?
  • Website-Optimierungstool: Führen Änderungen an den Zielseiten meiner Anzeigen zu besseren Erfolgen?
  • Keyword-Tool: Welche Leistungen bringen Keywords, wie oft wird mit ihnen gesucht und wie stark sind die Mitbewerber?

Experimentieren Sie und probieren Sie die Tools aus, wenn Sie Antworten auf Ihre Fragen suchen.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Werben in Suchmaschinen,

Arctur Internet Consulting

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